Bibliothek
Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe und wie ich darüber denke
Auf dieser Seite gewähre ich dir einen kleinen Einblick in meine Bibliothek – also alle Bücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe, die im Zusammenhang mit den Themen Mutterwunde, Trauma oder Psychologie stehen.
Zu jedem Buch bekommst du auch eine kleine Einschätzung von mir, denn nicht alle davon würde ich (uneingeschränkt) weiterempfehlen.
Thema: Psychologie
Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Thema: Angststörungen
Bewertung: ⭐️⭐️⭐️
Thema: Leben mit psych. Erkrankungen
Bewertung: ⭐️⭐️⭐️
Thema: Menschen mit besonderer Wahrnehmung
Bewertung: ⭐️
Diesen Roman habe ich gelesen, weil jemand auf Instagram meinte, es würde Hochsensibilität gut darstellen. Der Plot: Rose kann im Essen die Gefühle der Zubereitenden schmecken und ihr anscheinend autistischer Bruder ist in Wirklichkeit ein Klappstuhl. (Nein, da ist kein Fehler im letzten Satz!)
Ein durch und durch komisches Buch – im negativen Sinne. Zu Unterhaltungszwecken gerne, aber bitte nicht im Zusammenhang mit Hochsensibilität lesen.
Thema: Depression / Sinn des Lebens
Bewertung: ⭐️⭐️⭐️
Gefühlt DAS Trend-Buch 2021 schlechthin: Die Mitternachtsbibliothek. Nora will sich umbringen und landet dann zusammen mit der Bibliothekarin ihrer alten Schule in der Mitternachtsbibliothek, wo jedes Buch für ein Leben steht, das sie hätte leben können. Solange die Mitternachtsbibliothek geöffnet ist hat sie Zeit, jedes Leben mal auszuprobieren – Profischwimmerin, erfolgreiche Band-Frontfrau oder Wal-Forscherin, alles ist möglich. Eigentlich ein ganz cooler Plot, die Story war dann aber doch leider irgendwie ziemlich vorhersehbar und daher nicht so mega spannend für mich.
Thema: Depression
Bewertung: ⭐️⭐️
Das Buch wurde mir empfohlen als ich tief in einer schweren Depression steckte. Bei mir hatte es wohl nicht den gewünschten Effekt. Ich hatte zwar das Gefühl, dass ich nicht allein bin und hab mich sehr oft wiedererkannt, aber den Sinn, mir Gründe zu liefern, warum ich am Leben bleiben sollte, hat es nicht erfüllt. Dass man nur durchhalten muss und es irgendwann besser wird ist für eine(n) Depressive(n) keine neuartige Aussage, wenn man allerdings tief oder lang genug in der Depression steckt, hilft einem das auch nix, weil man das nicht glauben kann. Und der Autor liefert sogar selbst nochmal den Beweis, dass es quasi nie vorbei ist, sondern stellt nur in Aussicht dass es vielleicht irgendwann ein bisschen besser werden könnte. Würde ich eher Angehörigen zum Verstehen der Depression empfehlen als Betroffenen selbst.
Thema: Angststörung
Bewertung: ⭐️⭐️
Klassischer Fall von „Instagram made me buy it“. Weil ich die Posts von Autor Joshua Flechtcher (@anxietyjosh) ganz gut fand, hab ich mich irgendwann dazu durchgerungen, sein Buch zu kaufen und war ziemlich enttäuscht. Vielleicht war ich einfach schon zu tief drin im Thema, aber neue Erkenntnisse gab es damit für mich kaum. Würde ich nur Menschen empfehlen, die neu sind im Angststörungs-Game.
Thema: Entwicklungstrauma
Bewertung: ⭐️⭐️
Informativ geschrieben und schön zu lesen. Der Titel erfüllt allerdings nicht was er verspricht. Es hat einen rein informativen Charakter und dient lediglich der Psychoedukation, jedoch fehlen Lösungsansätze und Hilfestellungen leider gänzlich. Für alle, die sich über die Hintergründe zu Traumata informieren wollen kann ich das Buch empfehlen, wer sich Hilfe (zur Selbsthilfe) wünscht, sollte lieber zu einem anderen Buch greifen.
Thema: Angststörungen & Entwicklungstrauma
Bewertung: ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Obwohl die wenigsten Erkenntnisse daraus für mich total neu waren, ist dieses Buch meine persönliche Bibel. Wenn du nur ein Buch zum Thema Angststörung/Entwicklungstrauma liest, dann lass es dieses hier sein! Dr. Russ ist sowohl Psychiater als auch selbst betroffen. Er schreibt aus fachlicher Sicht UND Erfahrung. Witzig und anekdotisch erklärt er den Zusammenhang zwischen Angststörung und Trauma und gibt praktische Tipps zum Auflösen der Angst.
