Self-Mothering

So wirst du dir selbst eine gute Mutter

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Das Verhältnis zu unserer Mutter ist individuell sehr unterschiedlich. Für die einen ist ihre Mutter der Fels in der Brandung, für die anderen die Wurzel allen Übels, für wieder andere ist es irgendwas dazwischen. So oder so ist die Beziehung zu unserer Mutter in aller Regel die allererste die wir erleben und durch ihre Dynamik auch die prägendste. Und das nicht nur während unserer Kindheit und des Heranwachsens sondern weit in unser Erwachsenenleben hinein. 

Was ist Self-Mothering?

Self-Mothering ist englisch und setzt sich aus den Worten „Self“, zu Deutsch „Selbst“, und „Mothering“, zu Deutsch „Bemutterung“ zusammen. Übersetzt heißt Self-Mothering also so viel wie Selbstbemutterung. Alternative Begriffe, die aber im Kern das selbe meinen, sind Remothering oder auch Reparenting

Self-Mothering bedeutet, seine eigenen Bedürfnisse zu sehen und zu nähren, so wie es unsere Mutter getan hat oder vielleicht auch tun hätte sollen. Vielfach geht es also ein Stück weit auch darum, den Teil der Erziehung nachzuholen, der in unserer Kindheit nicht oder nicht ausreichend stattgefunden hat.

Was heißt Mothering überhaupt?

Für viele Menschen mag die Funktion einer Mutter vielleicht total offensichtlich sein, für Menschen mit Mutterwunde, deren Mütter aus verschiedensten Gründen dysfunktional waren und ihnen nicht das geben konnten, was sie gebraucht hätten, ist das aber nicht so klar. Die Hauptaufgabe einer Mutter ist es, ihre Kinder und deren Bedürfnisse zu sehen und zu nähren, sich um sie zu kümmern, ihnen Sicherheit zu vermitteln und sie so dabei zu begleiten, wie sie erwachsen werden. Kurz gesagt: Es geht um Liebe, Geborgenheit, Wertschätzung, Sicherheit und Angenommen-Werden. 

Inhalte

Self-Mothering ist, sich selbst die gute Mutter zu sein, die man nie hatte.

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Wie funktioniert Self-Mothering?

Eigentlich unterscheidet sich Self-Mothering nicht wirklich von Mothering. Der einzige Unterschied ist, dass wir mittlerweile erwachsen sind und daher selbst dafür verantwortlich, dass unsere Bedürfnisse gesehen und genährt werden. Und genau dafür ist Remothering auch da. 

Für Menschen mit Mutterwunde bedeutet Remothering vor allem, sich dem eigenen Self Gaslighting entgegenzustellen. Das heißt, Selbstzweifel und Selbsterniedrigung bewusst beiseite zu schieben und liebevoll und fürsorglich mit sich selbst umzugehen – so wie es eine liebevolle Mutter eben getan hätte. 

Remothering mit dem inneren Kind - so geht's!

Am einfachsten funktioniert Self-Mothering, wenn man es zusammen mit dem inneren Kind anwendet. Stößt man auf Schwierigkeiten im Leben, so haben diese quasi immer mit dem oder einem inneren Kind zu tun. 

Der erste Schritt ist also, Kontakt zu diesem aufzunehmen und ihm aufmerksam, empathisch und wertfrei zuzuhören. Was beschäftigt es gerade? Was belastet es? Was braucht es gerade? Wenn du dir unsicher bist, frag gerne nach.

Wenn das geklärt ist, kommt der entscheidende Schritt: Validierung und Spiegelung. Widerstehe dem Impuls, die Wahrnehmung oder Bedürfnisse deines inneren Kindes kleinzureden. „Ach, das ist doch alles nicht so schlimm!“, „Das ist doch keine große Sache!“, „Stell dich mal nicht so an, du bist doch schon groß!“ und ähnliches, sind Worte bzw. Gedanken, die NICHT fallen sollten. Das sind die Worte, die du in deiner Kindheit gehört hast und die du jetzt als Self Gaslighting wiederholst, weil du es nicht anders kennst. Genau hierin liegt aber die Krux am ganzen Self-Mothering: Diese Worte sind invalidierend, verletzten und nicht empathisch. Insgesamt also nicht liebevoll. Und genau so willst du ja NICHT mehr mit dir umgehen. Versuch’s also stattdessen mit „Ich merke, das ist eine ganz schön große Sache für dich“, „Diese Situation macht dir ganz schön Angst, oder?“ o.Ä. 

Am einfachsten geht das, wenn du mit deinem inneren Kind umgehst, wie du es mit einem echten Kind tun würdest. Begib dich auf seine Ebene und versuch es zu verstehen und zu beruhigen.

Anfangs kann das ganz schön tricky sein und man verfällt schnell wieder in invalidierende Gedanken oder Worte, aber je mehr du übst, desto einfacher wird es. Und auch wenn das nur wie eine lächerliche kleine Übung wirkt, ich verspreche dir, dass es dein Leben verändern wird, wenn du dranbleibst! 

Self Mothering Remothering

Die Macht des Self-Motherings

Wir sind nicht nur dazu in der Lage andere zu bemuttern, sondern können das auch mit uns selbst tun – übrigens unabhängig vom eigenen Geschlecht. 

Remothering ist deshalb so machtvoll, weil es uns unabhängig macht. Insbesondere wenn wir eine weniger gute Beziehung zu unserer Mutter haben und diese unsere Bedürfnisse zeitlebens nie erfüllt, können, dürfen und müssen wir die Erwartung loslassen, dass sich das in Zukunft ändern wird. Und das geschieht mit einem viel besseren Gefühl, wenn wir nicht mehr von der Bestätigung, Liebe und Zuneigung unserer Mutter abhängig sind, sondern uns selbst geben können, was wir brauchen. Das bedeutet auch, dass wir die Fähigkeiten zu Selbstberuhigung, Selbstbestärkung und Selbstmitgefühl haben. Drei extrem wichtige Tools für absolut jeden.  

Durch Self-Mothering kehrt mehr Ruhe in unser Nervensystem, wir fühlen uns wohler in uns und in der Welt und dysfunktionale Verhaltensweisen wie z.B. Ängste, Depressionen und Zwänge gehen mehr und mehr zurück, weil wir sie nicht mehr benötigen, um uns sicher zu fühlen. Self-Mothering ist die aus meiner Sicht effektivste und zugleich nachhaltigste Methode, um eine Mutterwunde oder Entwicklungstrauma zu heilen und mehr Lebenszufriedenheit zu erlangen.

Self-Mothering Therapie für Menschen mit Mutterwunde

Hi, ich bin Karina, somatische Therapeutin und die Gründerin von Mutterwunde.

Noch bis vor Kurzem litt ich selbst unter der klaffenden Mutterwunde, die meine narzisstische Mutter mir hinterlassen hat. Nach einer Kindheit, die von Vernachlässigung, körperlicher und psychischer Gewalt und Nicht-Gewollt-Sein geprägt war, war ich psychisch und körperlich völlig am Ende. Und das Schlimmste: Egal welche Therapie oder welches Medikament ich auch versuchte – nichts half mir.

Die Wende kam, als ich das Offensichtlichste überhaupt erkannte: Was mein Leben lang fehlte war eine fürsorgliche und liebevolle Mutter. Und genau das war (und ist) es auch, was mich heilte: Self-Mothering. Ich musste „einfach“ nur anfangen, mir selbst eine gute Mutter zu sein und meine unterentwickelten Persönlichkeitsanteile nachreifen.

Das Konzept ist total simpel, für die Umsetzung braucht es aber Geduld, Übung und vor allem Modellierung und Spiegelung von einer anderen fachkundigen Person. Als Self-Mothering-Coach bin heute ich für andere diese Person und begleite sie so auf ihrem Weg in inneren Frieden, wahre Selbstannahme und authentische Lebendigkeit.

Wann fangen wir an? 🙂

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